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Feldenkrais und Goethe

9. März 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Was kannst du in folgenden Goethe Zitaten, beziehungsweise Statements Grundlegendes aus der Feldenkrais Arbeit wiedererkennen?

Aus Faust II:
Das Was bedenke, mehr bedenke Wie.

Aus den Leiden des jungen Werthers:
Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt.

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Break Dance

3. März 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Donna Ray, Feldenkrais-Trainerin, sagte während eines Feldenkrais Seminars: Wenn du gut organisiert bist, dann kannst du alles machen. Jetzt habe ich das passende Video zu ihrem Statement gefunden.

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Lendenwirbelsäule ertasten und bewegen

28. Februar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Setzte dich auf die Vorderkante eines Stuhles. Spüre nach den Sitzhöckern. Stelle dir die Sitzhöcker wie bogenförmige Kufen vor. Wo sitzt du dann auf der Kufe? In der Mitte oder am Rand des Bogens?

Lege nun deine Hände in die Taille, sodass die Fingerspitzen der Mittelfinger zur Wirbelsäule zeigen. Die Daumen zeigen dann nach unten. Verändere die Position der Hände langsam, sodass die Fingerkuppen auf oder neben dem Dornfortsatz eines Lendenwirbels zu liegen kommen.

Nun runde und beuge deinen unteren Rücken und stelle dir dabei vor, du möchtest mit dem Dornfortsatz die Fingerkuppe(n) wegschieben. Bringe den Dornfortsatz wieder in die Ausgangsposition und stelle dir vor die Fingerkuppe bleibt an der Stelle im Raum, zu der du sie geschoben hast. Dann runde deinen unteren Rücken nochmals und bewege den Dornfortsatz bis an die Stelle, an der die Fingerkuppe sich befindet. Wenn der Dornfortsatz die Fingerkuppe berührt, schiebe sie noch ein winziges Stück weiter nach hinten. Mache dies ein paar Mal. Strenge dich nicht an, statt dessen spiele mit dieser Bewegung. Wenn du Bewusstheit (du nimmst wahr, was du tust, während du es tust) über die Bewegung erlangt hast, dann gehe zum benachbarten Lendenwirbel und fahre mit dieser Bewegung fort.

Lenke deine Aufmerksamkeit diesmal nicht nur auf den Wirbel, sondern auch auf die Sitzhöcker. Kannst du ein Echo der Wirbelbewegung spüren? Verändert sich der Kontakt der Sitzhöcker mit der Stuhlfläche?

Lenke deine Aufmerksamkeit auch mal auf die Entfernung zwischen unteren Rippen und Beckenkamm.

Denke daran, du besitzt fünf Lendenwirbel. Kannst du sie alle finden, ertasten und bewegen? Der obere Rand des fünften Lendenwirbels (Wirbel oberhalb des Kreuzbeines) ragt im Stehen nicht über den obersten Beckenrand hinaus.

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Gerald Hüther denkt Feldenkrais

19. Februar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Professor Gerald Hüther, Neurobiologe und Hirnforscher aus Göttingen, im Interview des Deutschlandradios über menschliche Potenziale und Lernen.

Wenn du weißt, was du tust, dann kannst du tun was du willst

13. Februar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Wenn du weißt, was du tust, dann kannst du tun was du willst sagte Moshe Feldenkrais immer. Beim Besuch eines Feldenkrais Seminars hört man dies ebenfalls sehr häufig.

Das hört sich leicht verständlich und logisch an. Formuliert man die Aussage jedoch in zwei Fragen um, dann erkennt man den wahren Gehalt und die Tiefe des Gedankens von Moshe Feldenkrais.

Weißt du was du willst? und weißt du was du tust?

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Kinästhetisches Bild

6. Februar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Entwickle aus dem visuellen Bild des Hüftgelenks und des Oberschenkels ein kinästhetisches Bild.

Betrachte dazu das Bild des sitzenden Skeletts. Was fällt dir auf? Fällt dir auf, dass das Becken weit nach hinten gekippt ist? Bei diesem Skelett ist das Kreuzbein aus dem Becken herausgebrochen, leider. Ertaste deinen Hüftbeinstachel während du vor dem Computer sitzt, um dir klar zu werden wie deine Beckenstellung ist.

Oberschenkelknochen

Oberschenkelknochen

Stehe dann auf und fühle mit den Finger der rechten Hand den Trochander (Rollhügel am Oberschenkelknochen) auf der rechten Seite und mit den Fingern der linken Hand den Trochander des linken Oberschenkels.

Wenn du mit den Fingerspitzen von oben kommst, berührst du zuerst das obere Ende des Trochanders. Bleibe da mit den Fingerspitzen. Unterhalb deiner Finger ist die Stelle, an der der Oberschenkelhals vom Oberschenkelknochen abzweigt.

Stelle dir nun die knöcherne Verbindung vor, die gebildet wird vom rechten Oberschenkelhals, dem rechten Hüftgelenk, der Verbindung zwischen rechtem Hüftbein und Schambein, dem Schambein, der Verbindung von Schambein zum linken Hüftbein, dem linken Hüftgelenk und dem linken Oberschenkelhals.
Lasse die Fingerspitzen weiterhin am Trochander abgelegt und gehe ganz langsam ein paar Schritte. Versuche dabei aus deinem visuellen Bild ein kinästhetisches Bild zu entwickeln. Dies wird Zeit und einige Wiederholungen benötigen.

Wie immer, erhebt auch dieser Blogbeitrag keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Perfektion. Er ist nur eine Anregung mit deinem Körperbild zu arbeiten und etwas aus zu probieren.

Hüftgelenk

30. Januar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Ich schaue mir sehr gerne das Skelett aus verschiedenen Blickwinkeln an. Das hilft mir mein kinästhetisches Selbstbild zu verfeinern. Am Bild unten beeindruckt mich der große Durchmesser des Hüftgelenks.

Setzte dich auf die Vorderkante eines Stuhles und wiege deinen Oberkörper vor und wieder zurück, bis du die Knochen spüren kannst, auf denen du sitzt.

Deine Hüftgelenke befinden sich ganz in der Nähe deiner Sitzbeine. Wiege deinen Oberkörper noch ein paar Mal und mache dir ein kinästhetisches Bild von den Hüftgelenken.

Becken mit Hüftgelenk

Becken mit Hüftgelenk

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Weber-Fechner-Gesetz

25. Januar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Ein Experiment: Nimm ein Buch in eine Hand und lege einen Kugelschreiber darauf. Kannst du das zusätzliche Gewicht wahrnehmen?

Jetzt nimm eine Ansichtskarte in die Hand und lege denselben Kugelschreiber darauf. Kannst du das zusätzliche Gewicht wahrnehmen?

Das Halten der Ansichtskarte erfordert einen geringeren Kraftaufwand, als das Halten des Buches. Der reduzierte Kraftaufwand ermöglicht es mehr zu Spüren und Wahrzunehmen.

Die Erkenntnis dieses Gesetzes macht man sich in der Feldenkrais Arbeit zu nutze.

Die Reduzierung von Kraftaufwand bzw. Anstrengung bei der Durchführung der Feldenkrais Lektionen ermöglicht es dem Lernenden kleinste Unterschiede bei seinen Bewegungen wahrzunehmen. Dadurch wird er in die Lage versetzt die Qualität seiner Bewegung zu verbessern.

Wer das Gesetz mathematisch und mit weiteren Beispielen erklärt haben möchte kann sich über den Link Weber-Fechner-Gesetz weitere Informationen beschaffen.

Grundlegende Prinzipien der Feldenkrais Methode

20. Januar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Die Webseite von Nancy Aberle möchte ich den Besuchern von http://www.mein-Feldenkrais.com nicht vorenthalten. Besonders lesenswert finde ich den Artikel Grundlegende Prinzipien der Feldenkrais Methode.

Feldenkrais Lektion im Sitzen

15. Januar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Sorge dafür, dass du jetzt für eine halbe Stunde ungestört bist.

Setze dich auf einen Stuhl mit einer harten oder ohne Polsterung. Die Schuhe ziehst du am Besten aus. Lege beide Hände in den Schoß. Die Fußsohlen haben Kontakt mit dem Boden. Kannst du die Knochen spüren, auf denen du sitzt. Spürst du den Rand beziehungsweise den Umriss deiner Fußsohlen. Ist das klar und deutlich oder eher vage. Spüre einfach, ohne zu urteilen. Hast du mehr Gewicht beziehungsweise Kontakt vorne bei den Zehen oder hinten bei der Ferse? Links oder rechts?

Ganz langsam hebe die Außenkante des rechten Fußes ein klein wenig an, halte sie kurz in der Höhe und bringe sie dann wieder zurück. Dann halte an und beginne die Bewegung neu. Mache das ein paar Mal. Wie fühlt sich das an? Ist das eine weiche Bewegung im Fußgelenk oder ruckelt die Bewegung? Ist der Abstand der Außenkante des Fußes vom Boden, wenn du ihn in die Höhe gehoben hast, auf der ganzen Länge der Außenkante gleich? Wenn dein Fuß auf der Innenkante steht. Wie ist dann die Gewichtsverteilung auf der Länge der Innenkante deines Fußes?

Wo initiierst du diese Bewegung? Im Fußgelenk? Im Hüftgelenk? Oder nimmst du das ganze Bein?

Wo überall spürst du ein Echo dieser Bewegung? Verlagert sich das Gewicht auf den Sitzhöcker? Entlastet die Bewegung den rechten Sitzhöcker und es kommt mehr Gewicht auf den linken Sitzhöcker? Spürst du ein Echo in der Wirbelsäule?

Wenn du ganz fein und klein arbeitest, hast du die Chance noch mehr zu spüren! Vielleicht sogar in der Schulter. Kannst du die Schulter weich machen oder weich lassen, damit ein Echo des Anhebens der Fußaußenkante bis in die Schulter zu spüren ist. Welche Schulter ist es, in der du das Echo spürst?

Lasse alle Anspannung die du im Gesicht , Mund und Zunge hast entweichen. Atmest du ruhig und gelassen?

Spiele mit der Bewegung noch ein wenig und lasse es dann sein. Mache dann eine Pause. Hat sich der Kontakt der Fußsohle mit dem Boden geändert?

Nun hebe die Innenkante der rechten Fußsohle an, halte sie kurz in der Höhe und bringe sie dann wieder zurück. Mache das ein paar Mal. Wie fühlt sich das an? Ist das eine weiche Bewegung im Fußgelenk? Ist der Abstand der Innenkante des Fußes vom Boden, wenn die Innenkante in die Höhe gehoben ist, auf der ganzen Länge der Innenkante gleich? Ist die Gewichtsverteilung auf der Außenkante des Fußes überall gleich?

Während du die Außenkante des Fußes hebst, ändert sich dann der Abstand vom Knöchel auf der Innenseite des Fußes zur innenliegenden Seite der Ferse? Vergleiche die Entfernung vom Knöchel auf der Innenseite des Fußes zur innenliegenden Seite der Ferse mit der Entfernung vom Knöchel auf der Außenseite des Fußes zur außen liegenden Seite der Ferse?

Wo initiierst du diese Bewegung? Nur im Fußgelenk? Oder nur im Hüftgelenk?

Wo überall spürst du ein Echo dieser Bewegung? Verlagert sich das Gewicht auf den Sitzhöcker? Entlastet die Bewegung den rechten oder den linken Sitzhöcker? In welcher Schulter kannst du ein Echo dieser Bewegung spüren? Arbeite ganz weich und ohne Anstrengung. Spiele mit der Bewegung.

Ziel der Bewegung ist etwas herauszufinden über die Verbindung Fuß, Hüftgelenk und Schulter. Kannst ausreichend langsam, klein und weich arbeiten, so dass du etwas lernst.

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