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Archiv für die Kategorie ‘Lektion’

Lendenwirbelsäule ertasten und bewegen

28. Februar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Setzte dich auf die Vorderkante eines Stuhles. Spüre nach den Sitzhöckern. Stelle dir die Sitzhöcker wie bogenförmige Kufen vor. Wo sitzt du dann auf der Kufe? In der Mitte oder am Rand des Bogens?

Lege nun deine Hände in die Taille, sodass die Fingerspitzen der Mittelfinger zur Wirbelsäule zeigen. Die Daumen zeigen dann nach unten. Verändere die Position der Hände langsam, sodass die Fingerkuppen auf oder neben dem Dornfortsatz eines Lendenwirbels zu liegen kommen.

Nun runde und beuge deinen unteren Rücken und stelle dir dabei vor, du möchtest mit dem Dornfortsatz die Fingerkuppe(n) wegschieben. Bringe den Dornfortsatz wieder in die Ausgangsposition und stelle dir vor die Fingerkuppe bleibt an der Stelle im Raum, zu der du sie geschoben hast. Dann runde deinen unteren Rücken nochmals und bewege den Dornfortsatz bis an die Stelle, an der die Fingerkuppe sich befindet. Wenn der Dornfortsatz die Fingerkuppe berührt, schiebe sie noch ein winziges Stück weiter nach hinten. Mache dies ein paar Mal. Strenge dich nicht an, statt dessen spiele mit dieser Bewegung. Wenn du Bewusstheit (du nimmst wahr, was du tust, während du es tust) über die Bewegung erlangt hast, dann gehe zum benachbarten Lendenwirbel und fahre mit dieser Bewegung fort.

Lenke deine Aufmerksamkeit diesmal nicht nur auf den Wirbel, sondern auch auf die Sitzhöcker. Kannst du ein Echo der Wirbelbewegung spüren? Verändert sich der Kontakt der Sitzhöcker mit der Stuhlfläche?

Lenke deine Aufmerksamkeit auch mal auf die Entfernung zwischen unteren Rippen und Beckenkamm.

Denke daran, du besitzt fünf Lendenwirbel. Kannst du sie alle finden, ertasten und bewegen? Der obere Rand des fünften Lendenwirbels (Wirbel oberhalb des Kreuzbeines) ragt im Stehen nicht über den obersten Beckenrand hinaus.

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Kinästhetisches Bild

6. Februar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Entwickle aus dem visuellen Bild des Hüftgelenks und des Oberschenkels ein kinästhetisches Bild.

Betrachte dazu das Bild des sitzenden Skeletts. Was fällt dir auf? Fällt dir auf, dass das Becken weit nach hinten gekippt ist? Bei diesem Skelett ist das Kreuzbein aus dem Becken herausgebrochen, leider. Ertaste deinen Hüftbeinstachel während du vor dem Computer sitzt, um dir klar zu werden wie deine Beckenstellung ist.

Oberschenkelknochen

Oberschenkelknochen

Stehe dann auf und fühle mit den Finger der rechten Hand den Trochander (Rollhügel am Oberschenkelknochen) auf der rechten Seite und mit den Fingern der linken Hand den Trochander des linken Oberschenkels.

Wenn du mit den Fingerspitzen von oben kommst, berührst du zuerst das obere Ende des Trochanders. Bleibe da mit den Fingerspitzen. Unterhalb deiner Finger ist die Stelle, an der der Oberschenkelhals vom Oberschenkelknochen abzweigt.

Stelle dir nun die knöcherne Verbindung vor, die gebildet wird vom rechten Oberschenkelhals, dem rechten Hüftgelenk, der Verbindung zwischen rechtem Hüftbein und Schambein, dem Schambein, der Verbindung von Schambein zum linken Hüftbein, dem linken Hüftgelenk und dem linken Oberschenkelhals.
Lasse die Fingerspitzen weiterhin am Trochander abgelegt und gehe ganz langsam ein paar Schritte. Versuche dabei aus deinem visuellen Bild ein kinästhetisches Bild zu entwickeln. Dies wird Zeit und einige Wiederholungen benötigen.

Wie immer, erhebt auch dieser Blogbeitrag keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Perfektion. Er ist nur eine Anregung mit deinem Körperbild zu arbeiten und etwas aus zu probieren.

Weber-Fechner-Gesetz

25. Januar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Ein Experiment: Nimm ein Buch in eine Hand und lege einen Kugelschreiber darauf. Kannst du das zusätzliche Gewicht wahrnehmen?

Jetzt nimm eine Ansichtskarte in die Hand und lege denselben Kugelschreiber darauf. Kannst du das zusätzliche Gewicht wahrnehmen?

Das Halten der Ansichtskarte erfordert einen geringeren Kraftaufwand, als das Halten des Buches. Der reduzierte Kraftaufwand ermöglicht es mehr zu Spüren und Wahrzunehmen.

Die Erkenntnis dieses Gesetzes macht man sich in der Feldenkrais Arbeit zu nutze.

Die Reduzierung von Kraftaufwand bzw. Anstrengung bei der Durchführung der Feldenkrais Lektionen ermöglicht es dem Lernenden kleinste Unterschiede bei seinen Bewegungen wahrzunehmen. Dadurch wird er in die Lage versetzt die Qualität seiner Bewegung zu verbessern.

Wer das Gesetz mathematisch und mit weiteren Beispielen erklärt haben möchte kann sich über den Link Weber-Fechner-Gesetz weitere Informationen beschaffen.

Feldenkrais Lektion im Sitzen

15. Januar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Sorge dafür, dass du jetzt für eine halbe Stunde ungestört bist.

Setze dich auf einen Stuhl mit einer harten oder ohne Polsterung. Die Schuhe ziehst du am Besten aus. Lege beide Hände in den Schoß. Die Fußsohlen haben Kontakt mit dem Boden. Kannst du die Knochen spüren, auf denen du sitzt. Spürst du den Rand beziehungsweise den Umriss deiner Fußsohlen. Ist das klar und deutlich oder eher vage. Spüre einfach, ohne zu urteilen. Hast du mehr Gewicht beziehungsweise Kontakt vorne bei den Zehen oder hinten bei der Ferse? Links oder rechts?

Ganz langsam hebe die Außenkante des rechten Fußes ein klein wenig an, halte sie kurz in der Höhe und bringe sie dann wieder zurück. Dann halte an und beginne die Bewegung neu. Mache das ein paar Mal. Wie fühlt sich das an? Ist das eine weiche Bewegung im Fußgelenk oder ruckelt die Bewegung? Ist der Abstand der Außenkante des Fußes vom Boden, wenn du ihn in die Höhe gehoben hast, auf der ganzen Länge der Außenkante gleich? Wenn dein Fuß auf der Innenkante steht. Wie ist dann die Gewichtsverteilung auf der Länge der Innenkante deines Fußes?

Wo initiierst du diese Bewegung? Im Fußgelenk? Im Hüftgelenk? Oder nimmst du das ganze Bein?

Wo überall spürst du ein Echo dieser Bewegung? Verlagert sich das Gewicht auf den Sitzhöcker? Entlastet die Bewegung den rechten Sitzhöcker und es kommt mehr Gewicht auf den linken Sitzhöcker? Spürst du ein Echo in der Wirbelsäule?

Wenn du ganz fein und klein arbeitest, hast du die Chance noch mehr zu spüren! Vielleicht sogar in der Schulter. Kannst du die Schulter weich machen oder weich lassen, damit ein Echo des Anhebens der Fußaußenkante bis in die Schulter zu spüren ist. Welche Schulter ist es, in der du das Echo spürst?

Lasse alle Anspannung die du im Gesicht , Mund und Zunge hast entweichen. Atmest du ruhig und gelassen?

Spiele mit der Bewegung noch ein wenig und lasse es dann sein. Mache dann eine Pause. Hat sich der Kontakt der Fußsohle mit dem Boden geändert?

Nun hebe die Innenkante der rechten Fußsohle an, halte sie kurz in der Höhe und bringe sie dann wieder zurück. Mache das ein paar Mal. Wie fühlt sich das an? Ist das eine weiche Bewegung im Fußgelenk? Ist der Abstand der Innenkante des Fußes vom Boden, wenn die Innenkante in die Höhe gehoben ist, auf der ganzen Länge der Innenkante gleich? Ist die Gewichtsverteilung auf der Außenkante des Fußes überall gleich?

Während du die Außenkante des Fußes hebst, ändert sich dann der Abstand vom Knöchel auf der Innenseite des Fußes zur innenliegenden Seite der Ferse? Vergleiche die Entfernung vom Knöchel auf der Innenseite des Fußes zur innenliegenden Seite der Ferse mit der Entfernung vom Knöchel auf der Außenseite des Fußes zur außen liegenden Seite der Ferse?

Wo initiierst du diese Bewegung? Nur im Fußgelenk? Oder nur im Hüftgelenk?

Wo überall spürst du ein Echo dieser Bewegung? Verlagert sich das Gewicht auf den Sitzhöcker? Entlastet die Bewegung den rechten oder den linken Sitzhöcker? In welcher Schulter kannst du ein Echo dieser Bewegung spüren? Arbeite ganz weich und ohne Anstrengung. Spiele mit der Bewegung.

Ziel der Bewegung ist etwas herauszufinden über die Verbindung Fuß, Hüftgelenk und Schulter. Kannst ausreichend langsam, klein und weich arbeiten, so dass du etwas lernst.

ATM Lippen, Zähne, Mund

2. Januar 2010 Wolfgg 3 Kommentare

Beim Internet Surfen habe ich folgende von Moshe Feldenkrais gehaltene ATM entdeckt und sie auf Deutsch mitgeschrieben, so gut ich das konnte. Das Thema ist Lachen und Aggression.

Die Lektion heißt: Lippen, Zähne, Mund

… die Übung, die wir gemacht haben ist Teil von… Bewusstheit durch Bewegung…Teil meiner Arbeit, die darin besteht sich durch (mit Hilfe von) Bewegung bewusst zu werden, was wir tun… genau heraus zu finden was wir tun, damit wir tun können, was wir wollen.

… und du wirst sehen, dass die Leute so trainiert und eingefahren sind …durch unsere Umwelt.unsere Kultur.. unsere Eltern und Lehrer, … die es nicht besser wissen… was uns nur ein winziger Teil unsere Fähigkeiten nutzen lässt. Die meisten Menschen nutzen ungefähr 10 Prozent ihrer Fähigkeiten. Nur wenige Teile von uns sind weiter entwickelt….Aber das reicht, weil nur wenige Menschen um uns herum besser sind…

Nur wenige leben mit dem Lebensgefühl „ich habe so gut gelebt wie ich wollte“…
Die meisten Menschen kommen zur Einsicht das sie etwas für sich selber hätten machen sollen …waren Buchhalter das ganz Leben …. arbeiteten hart um etwas Geld für einen Urlaub zu verdienen. ….. hätten Musiker , Maler , Mathematiker …etc sein können…..

..am Ende findest du heraus, dass du nur gearbeitet hast, um alt und lahm zu werden. .. und dann fragst du dich was habe ich gemacht…Selbst wenn du Lehrer warst. Ich habe Physiker gekannt, die das nie sein wollten…die dies nur wegen der Umstände gemacht haben. Ich selbst war Physiker bevor ich dieses Business begonnen habe.

Es gibt mehrere Beispiele…
Der berühmte französischer Autor Duhamel war Arzt, aber sobald er unabhängig war wurde er Schriftsteller. Heinrich Jakoby aus der Schweiz. … sie änderten ihren Berufsweg… in dem Moment, wo sie ökonomisch unabhängig waren..und ihr Selbstvertrauen noch nicht zerstört war. so dass fühlten, dass sie etwas Neues lernen können, unabhängig vom ihrem Alter…Menschen glauben, wenn sie zu alt sind wäre Lernen zu schwierig. Eva Kirchner… eine Schülerin von mir… sie kam zu mir mit einem Rücken über den die Ärzte sagten, damit kann man nicht leben. … und wir arbeiteten zusammen… der Rücken war wieder o.k….. ich sagte ihr, wenn sie so weiter mache, wie bisher würde sie wieder das Rückenproblem bekommen… und dass sie das Leiden brauche, um nicht so weiter zu machen wie bisher……sie studierte Psychologie… und heute ist sie Leiterin des Instituts für Individualpsychologie (Adlerian) in Israel.

Das kann man in jedem Alter machen. Ich selbst lernte mit 65 Klavier zu spielen.

Jetzt beginnen wir mit unserem ursprünglichen Thema… und das ist…uns selbst kennen zu lernen…was schwierig ist, es sei denn, du verfügst über eine Methode.

Jeder weiß, dass alle Denker in unserer 10 tausendjährigen Kulturgeschichte gesagt haben: … sich selbst kennen zu lernen das Wichtigste sei.

Wie lernt man sich selbst kennen. Jeder denkt er kennt sich selbst. Jeder der sich einer Analyse unterzieht stellt fest, dass er sich nicht kennt. Jeder der die Gestalttherapie ausprobiert stellt fest, er kennt sich nicht…Wie lernt man sich selbst kennen?… Was ich vorschlage ist… Die Methode ist sich selbst über die Bewegung bewusst zu werden… nicht nur das ihr gelernt habt euer Becken zu bewegen… ihr habt das in einer Stunde gelernt. Seht ihr den Vorteil? Du hast das über Bewegung gelernt.. nicht über die Atmung… wenn du es über Atmung lernen müsstest, würdest du Asthmatiker werden. Wenn du es mit Thai Chi probieren würdest, bräuchtest du drei Jahre …um das so gut zu können wir ihr heute………..lasst uns aber am Anfang beginnen.

Wo ist der Anfang …. Jeder, der auf die Welt kommt … zuerst schreit er oder sie….der erste Kontakt mit der Außenwelt ist über den Mund… das ist wenn das Baby die Brustwarze in den Mund nimmt. Deshalb ist der Mund, der uns am Meisten bewusste Teil…. später die Finger… Der Mund beschreibt das emotionale Leben, den Appetit, die Art wie wir mit dem Leben umgehen besser als alles andere……

Du zeigst deine Zähne( spricht zu einem der Zuhörer) … Die meisten machen das nicht… weil sie nicht wissen, dass Lachen bedeutet, die Zähne zu zeigen. Lachen bedeutet, dass du zeigt, dass du beißen kannst.

..weißt du, wer das herausgefunden hat… Henri Bergson… und noch früher Charles Darwin (Expression of emotions in man and animals) … Charles Darwin der herausfinden wollte, ob Lachen erlernt wird und von der Kultur abhängt, oder ob es vererbt wird und von der Art abhängt.

… wo immer er hinkam im pazifischen Raum..speziell auf Inseln… untersuchte er die Menschen dort, ob sie so lachen, wie wir es tun…

..er fand heraus, dass alle Kulturen genauso lachen, wie wir es tun.. in der Türkei genauso wie in Bali. ..das war ihm ein Rätsel… das Rätsel wurde im Zoo von London gelöst.

..wenn Kinder Erdnüsse an Menschenaffen verteilten und dabei herzlich lachten. Die Menschenaffen nahmen die Erdnüsse und freuten sich daran… die Menschenaffen wurden dann aber ohne offensichtlichen Grund sehr ärgerlich und versuchten die Kinder zu greifen..

Darwin fand heraus, dass für die Menschenaffen das Lachen von Kinder etwas Aggressives ist… für die Menschenaffen war das Lachen der Kinder etwas Aggressives, .. sie fühlten sich bedroht und wollten sich verteidigen.

… wenn ein Tier versucht anzugreifen oder sich bedroht fühlt, zeigt es die Zähne

…Lachen ist , wenn du dich verteidigen willst… deine Zähne zeigst…und dann merkst du Verteidigung ist nicht notwendig. .. dann entsteht Lachen…. Aggressivität und Lachen haben etwas miteinander zu tun…. die Menschenaffen wissen das aber nicht… wenn sie jemanden Lachen sehen ..ist das für sie eine Bedrohung…

Wenn deine Aggressivität gehemmt ist… dein Lachen ist dann etwas Künstliches….. Menschen, die Angst haben aggressiv zu sein oder dafür bestraft wurden….können nicht Lachen…. Ich sehe Leute lachen, ohne ihre Zähne zu zeigen…

Lass mich etwas über Aggressivität sagen… nicht das alle sagen:. Was erzählt er uns über Aggressivität… das ist etwas Schlechtes…. wir sind alle sind Linke, Trotzkisten, Mao Tsetung Anhänger……

Aggressivität ist der Witz des Leben. Du kannst nichts essen, ohne aggressiv zu sein, ohne etwas zu zerstören. Ohne Aggressivität ist kein Leben möglich.. .. Aggressivität und Gewalt ist etwas verschiedenes….die Menschen verwechseln Gewalt und Aggressivität…Menschen fürchten Gewalt….. aber es gibt genug Gewalt mit oder ohne Aggressivität.

… wenn du unterscheidest zwischen Aggressivität und Gewalt…dann ist Aggressivität etwas gutes..

alles was du im Leben tust ist aggressiv. … wenn du zur Universität gehst, nimmst du jemand anders den Platz weg.. wie kann ein Löwe leben, ohne ein anderes Tier zu fressen..

Stelle sicher, dass du aggressiv bist, damit du lachen kannst… und damit du nett zu deinem Nächsten und zu dir selbst sein kannst…wenn du nicht aggressiv sein kannst ohne Gewalt ..

wenn du nicht verteidigen kannst ohne Gewalt… dann ist deine Aggressivität gehemmt ..deine Fähigkeit zum Handeln.. wer soll es dann tun, wenn nicht du selbst….

Finde heraus … wir sind minderwertig.. weil wir nur zehn Prozent von unserer Fähigkeit nutzen

.. um Respekt vor uns selbst zu haben…. ich habe das Recht zu existieren… dafür muss ich aggressiv sein.

Hier beginnt die ATM

Versuche deinen Mund schmal zu machen und mache ein U… erzeuge einen Ton U zu machen… viele denken mit i macht man einen schmalen Mund

das ist die erste Saugbewegung nach der Brustwarze.. mache das ein paar Mal…

….mache nun mit den Finger den schmalsten Mund, den du machen kannst… und dann mit den Fingern rolle die untere Lippe nach außen und zeige das Innere der Lippe… das Fleisch. … je älter die Person ist, desto schwieriger ist es für sie…. nimm beide Hände…zeige das Fleisch und dann mache dasselbe mit der Oberlippe. .. das ist schwierig, weil die Person noch nie in ihrem Leben gelacht hat.

Das ist Lachen.. das ist wie, wir dem Leben entgegen treten wollen…mit Lachen und Aggressivität und das du fähig bist das Beste für dich im Leben zu machen … in dieser schwierigen Welt ..und das ohne Gewalt, damit dein Nachbar auch den Mund öffnen kann und lachen.

… versuche nun beide Lippen nach außen zu bewegen… zu selben Zeit… mit beiden Händen..

siehst du wie Darwin recht hatte. .wenn du die Lippen wendest, sich Aggressivität in Lachen wandelt… wenn du merkst dass keine Gefahr da ist …das ist Lachen und das die Menschen aus Furcht vor Aggressivität nie richtig lachen

…ohne Aggressivität wirst du nicht in der Lage sein … die eigene Interessen sauber zu verteidigen, ohne Gewalt anzuwenden.. ohne für andere komisch zu erscheinen.

Probiere nun… wie weit dein Mund ist

den Mund nicht öffnen … mache ihn weit…so weit bis du Tränen in den Augen hast du wirst sehen .. und dann zeige die Innenseite der Lippen

du kannst es nicht genug wertschätzen… wie viel Gutes dir tust.so zu lachen…. es ist lustig eine Welt ohne Gewalt… Lachen.. Lachen … jeder zeigt mir die Zähne und hat keine Angst.

Mache nun ..ohne Finger… den schmalsten und den weitesten Mund..bis zu den Ohren.. bis du die Augen zusammenkneifst. .. wenn du so lachst, dann hast du Tränen in den Augen, weil man Lachen kann bis man Tränen in den Augen hat.

Ihr habt wahrscheinlich das erstemal bemerkt das Aggressivität und Lachen zusammen gehören und es sich gut anfühlt fähig zu sein , zu beißen und zu kauen…. und die unnützen Dinge sein zu lassen und euch anzueignen, was notwendig ist das Leben leicht, angenehm und produktiv zu machen .. für uns selbst und nicht für andere… aber du kannst es nicht… weil unsere Gesellschaft so ist, dass du auch produktiv für den Nächsten bist und wenn du nicht gewalttätig bist, dann ist deine Aggressivität ein Vergnügen für dich und ihn….

..was immer wir tun. sind wir nicht alle aggressiv… aber du solltest fähig sein zu lachen, wenn du aggressiv bist

… hier die Frau lacht … so wie es den Menschen eigen ist…. ihr solltet einmal jemanden lachen hören..und nicht kichern…. wie machst du es?…

um zu Lachen musst du die Brust den Mund groß machen… den Mund öffnen, so dass du wirklich in einen Apfel beißen kannst.. es sollten wenigstens zwei Finger in den Mund passen

… habt ihr Johnny Weißmüller im Tarzan gehört… oder seid ihr zu jung dazu.. habt ihr den Lärm gehört, den er gemacht hat … wie weit ging.das..

… wie ist der Lärm von einen alten Mann wie mir…

…um das machen zu können müsst ihr euch des Volumens eures Mundes bewusst sein .. und ihr werdet sehen dass alle Menschen.. die vorher ihr Lippen so hatten.und nie …… ihre Sinnlichkeit zeigten und deren Aggressivität gehemmt war

so dass es eine Schande war nette, intelligente Menschen mit Fähigkeiten zu sehen, die so viel Ungerechtigkeit sich selbst antaten..

Glück für uns dass ich hier bin….

Glück für mich, nicht für euch… weil ich glaube, dass nichts so befriedigend ist..als eine Gruppe von Menschen zu finden, wo du innerhalb von ein paar Stunden sehen kannst, dass du ihnen die Würde gegeben hast zu erkennen, dass sie besser sind als zuvor….. das ist eines der großen Vergnügen meines Lebens..

… das die Leute, die so lachen…wir Freunde werden.. und das ihr keine Schwierigkeiten habt zu mir zu kommen.. mir Geheimnisse zu erzählen …… eine freundliche aggressive Beziehung ohne Gewalt.

.. wie bekommen wir den Mund.. um so zu schreien oder rufen… du kannst so nicht schreien bevor du nicht das Volumen deines Mundes kennst.

Wenn das dein Gaumen ist.. und der Kehlkopf ist hier… wenn wir nicht wissen, dass die Form des Gaumens Offenheit ist, der Gaumen offen ist ..der Kehlkopf ist zusammengepresst…. viele wagen es nicht zu tun…

Zehengrundgelenk

28. Dezember 2009 Wolfgg Keine Kommentare

Welches Bild hast du von den Zehengrundgelenken?

Setze dich auf die Vorderkante eines Stuhles. Die Fußsohlen liegen flach auf dem Boden. Wie groß ist die Fußsohlenfläche deines linken Fußes? Nimm das einfach nur wahr. Korrigiere und urteile nicht. Lege deinen linken Fuß auf dein rechtes Knie. Taste und suche mithilfe deines rechten Daumens und des rechten Mittelfingers das Zehengrundgelenk deines linken großen Zehen. Der Mittelfinger berührt die Fußsohle und der Daumen die Oberseite des Fußes. Lasse den Daumen und Zeigefinger am Zehengrundgelenk.

Strecke und beuge den großen Zeh, indem du den Daumen und den Mittelfinger hin und her bewegst. Wie machst du das? Wenn der Daumen in Richtung Fußspitze geht, geht dann der Mittelfinger in Richtung Ferse? Beginne mit einer winzig kleinen und ganz sanften Bewegung. Der Daumen und der Mittelfinger bewegen den Zehen. Bewegt sich der Mittelfußknochen der großen Zehe mit? Wo kannst du ein Echo der Streck- und Beugebewegung des großen Zehen spüren. Spiele noch eine Weile mit dem Zehengrundgelenk, bis dir die Struktur und Funktionsweise vollkommen klar geworden ist. Lasse das und erforsche die restlichen Zehen bzw. Zehengrundgelenke auf dieselbe Art und Weise.

Stelle den linken Fuß wieder ab und vergleiche die Fläche der Fußsohle mit der Fläche zu Beginn dieser Mini-Lektion.

Erforsche auch die Zehengrundgelenke deines rechten Fußes. Lege dazu deinen rechten Fuß auf dein linkes Knie.

Wenn du damit fertig bist, dann gehe ein paar Schritte und spüre die Zehengrundgelenke beim Abrollen des Fußes.

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Bewußtheit über die Atmung erlangen

20. Dezember 2009 Wolfgg Keine Kommentare

Kannst du, während du sprichst, oder dich mit jemandem unterhältst deine Atmung wahrnehmen?

Spürst du dann die Atmung mehr auf der Rumpfvorderseite oder auf der Rumpfhinterseite? Kannst die Atmung auch auf der Seite, in deinen Flanken, spüren? Spürst du die Atmung eher im Oberbauch oder eher im Unterbauch und nimmst du die Atmung auch im unteren Rücken wahr? Eventuell sogar in der Gegend um das Kreuzbein? Ist dir bewusst, ob sich die unteren Rippen bewegen, wenn du atmest?

Kämme deinen Rumpf mal auf dem Rücken liegend und danach im Sitzen und Stehen durch und beantworte die Fragen, die ich soeben gestellt habe, nur für dich.

Beantworte die Fragen nach deiner Atmung auch einmal, wenn du dich mit jemandem unterhältst.

Wo atmet dein Gesprächspartner? Kannst du seine Atmung wahrnehmen und zur selben Zeit deine Eigene und dich dabei noch unterhalten?

Wie ist dein Atemrhythmus und wie ist der Atemrhythmus deines Gesprächspartners?

Feldenkrais und Kiefer #1

6. Dezember 2009 Wolfgg Keine Kommentare

Öffne deinen Mund ein paar Mal und spüre, wie das geht. Dann mache eine Pause.

Wenn du jetzt nochmals den Mund öffnest, dann denke dir du entfernst die Vorderzähne des Unterkiefers und Oberkiefers voneinander. Mache eine kleine und langsame Bewegung. Wie fühlt sich das Öffnen des Mundes an, wenn du daran denkst, die Zähne voneinander weg zu bewegen. Mache dies ein paar Mal und experimentiere. Einmal entfernst du die Vorderzähne und dann beim nächsten Mal entfernst du die Backenzähne voneinander. Verringere die Anstrengung und Konzentration, damit du ruhig weiteratmen kannst. Dann mache eine Pause.

Halte mit dem Daumen und Zeigefinger deiner Lieblingshand dein Kinn fest. Den Arm kannst dabei bequem auf deinem Brustkorb ablegen. Dein Unterkiefer ist jetzt fixiert. Er soll sich in der Folgezeit nicht bewegen.

Entferne die Vorderzähne des Oberkiefers von den Zähnen des Unterkiefers. Der Unterkiefer kann sich nicht bewegen, da er vom Daumen und Zeigefinger gehalten wird. Beginne mit einer winzigen Bewegung. Wie musst du deine Kiefergelenke und die Muskulatur des Gesichtes organisieren, damit diese Bewegung leicht geht.

Mache das ein paar Mal. Wenn du die Bewegung langsam durchführst, dann kannst du mit jedem Mal etwas an der Qualität der Bewegung verbessern.

Spürst du, wie sich in der Gegend deines Jochbeines die Muskulatur entspannen kann? Kannst du zulassen, dass das Kiefergelenk dabei ganz entspannt bleibt und sich diese Entspannung über das ganze Gesicht ausbreitet?

Mache eine Pause. Wie fühlen sich die Kiefergelenke und die Wangen an? Mache eine kinästhetische Aufnahme von den Kiefergelenken und den Wangen, damit du diesen Gefühlszustand jederzeit wieder abrufen kannst.

Kiefergelenk und Jochbein

Kiefergelenk und Jochbein

Jetzt öffne deine Mund nochmals wie du es zu Beginn getan hast. Machst du jetzt etwas anders?

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Lektion von Moshe Feldenkrais

23. November 2009 Wolfgg Keine Kommentare

Feldenkrais Lernen durch Spüren

Mit welchem Teil unsres Selbst… bewegen wir den Kopf?…wie du willst…….bewege den Kopf, um die Decke zu sehen… langsam…bemerke mit welchem Teil deines Selbst mit welchem Teil beginnst du die Bewegung… wie drehen wir den Kopf.?… es ist keine
Frage.wie der Muskel heißt……aber das Fühlen…kannst du den Kopf drehen, ohne etwas anderes zu machen. Oder machen wir eine vorbereitende Bewegung oder in anderen Worte…

im Kopf selbst… in diesem Teil des Kopfes(Teil des Kopfes, wenn er vom Rumpf abgetrennt ist) gibt es keine Muskeln zum Drehen…. Es gibt nur die Gesichtsmuskeln… die zum Ausdrücken von Gefühlen sind.. Der Schädel.. es gibt Muskeln am Schädel.. aber man kann Sie aber nicht zum Bewegen benutzen… Offensichtlich drehen wir den Kopf mit etwas anderem…aber was ist es?…. finde es durch spüren heraus … suche keine Erklärungen… Namen…

Armpendel

8. November 2009 Wolfgg Keine Kommentare

Was du in der heutigen Bewußtheit durch Bewegung Lektion lernen wirst, kannst du bei deinem nächsten Spaziergang gleich verwenden…..

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