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Artikel Tagged ‘Hüftgelenke’

Anatomie des Hüftgelenks

12. März 2010 Wolfgg 1 Kommentar

Wer mehr über die Anatomie des Hüftgelenks erfahren möchte.

Zu deiner Information: auf YouTube gibt es noch mehr Videos aus der DVD Serie
-Human Anatomy-.

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Kinästhetisches Bild

6. Februar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Entwickle aus dem visuellen Bild des Hüftgelenks und des Oberschenkels ein kinästhetisches Bild.

Betrachte dazu das Bild des sitzenden Skeletts. Was fällt dir auf? Fällt dir auf, dass das Becken weit nach hinten gekippt ist? Bei diesem Skelett ist das Kreuzbein aus dem Becken herausgebrochen, leider. Ertaste deinen Hüftbeinstachel während du vor dem Computer sitzt, um dir klar zu werden wie deine Beckenstellung ist.

Oberschenkelknochen

Oberschenkelknochen

Stehe dann auf und fühle mit den Finger der rechten Hand den Trochander (Rollhügel am Oberschenkelknochen) auf der rechten Seite und mit den Fingern der linken Hand den Trochander des linken Oberschenkels.

Wenn du mit den Fingerspitzen von oben kommst, berührst du zuerst das obere Ende des Trochanders. Bleibe da mit den Fingerspitzen. Unterhalb deiner Finger ist die Stelle, an der der Oberschenkelhals vom Oberschenkelknochen abzweigt.

Stelle dir nun die knöcherne Verbindung vor, die gebildet wird vom rechten Oberschenkelhals, dem rechten Hüftgelenk, der Verbindung zwischen rechtem Hüftbein und Schambein, dem Schambein, der Verbindung von Schambein zum linken Hüftbein, dem linken Hüftgelenk und dem linken Oberschenkelhals.
Lasse die Fingerspitzen weiterhin am Trochander abgelegt und gehe ganz langsam ein paar Schritte. Versuche dabei aus deinem visuellen Bild ein kinästhetisches Bild zu entwickeln. Dies wird Zeit und einige Wiederholungen benötigen.

Wie immer, erhebt auch dieser Blogbeitrag keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Perfektion. Er ist nur eine Anregung mit deinem Körperbild zu arbeiten und etwas aus zu probieren.

Hüftgelenk

30. Januar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Ich schaue mir sehr gerne das Skelett aus verschiedenen Blickwinkeln an. Das hilft mir mein kinästhetisches Selbstbild zu verfeinern. Am Bild unten beeindruckt mich der große Durchmesser des Hüftgelenks.

Setzte dich auf die Vorderkante eines Stuhles und wiege deinen Oberkörper vor und wieder zurück, bis du die Knochen spüren kannst, auf denen du sitzt.

Deine Hüftgelenke befinden sich ganz in der Nähe deiner Sitzbeine. Wiege deinen Oberkörper noch ein paar Mal und mache dir ein kinästhetisches Bild von den Hüftgelenken.

Becken mit Hüftgelenk

Becken mit Hüftgelenk

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Feldenkrais Lektion im Sitzen

15. Januar 2010 Wolfgg Keine Kommentare

Sorge dafür, dass du jetzt für eine halbe Stunde ungestört bist.

Setze dich auf einen Stuhl mit einer harten oder ohne Polsterung. Die Schuhe ziehst du am Besten aus. Lege beide Hände in den Schoß. Die Fußsohlen haben Kontakt mit dem Boden. Kannst du die Knochen spüren, auf denen du sitzt. Spürst du den Rand beziehungsweise den Umriss deiner Fußsohlen. Ist das klar und deutlich oder eher vage. Spüre einfach, ohne zu urteilen. Hast du mehr Gewicht beziehungsweise Kontakt vorne bei den Zehen oder hinten bei der Ferse? Links oder rechts?

Ganz langsam hebe die Außenkante des rechten Fußes ein klein wenig an, halte sie kurz in der Höhe und bringe sie dann wieder zurück. Dann halte an und beginne die Bewegung neu. Mache das ein paar Mal. Wie fühlt sich das an? Ist das eine weiche Bewegung im Fußgelenk oder ruckelt die Bewegung? Ist der Abstand der Außenkante des Fußes vom Boden, wenn du ihn in die Höhe gehoben hast, auf der ganzen Länge der Außenkante gleich? Wenn dein Fuß auf der Innenkante steht. Wie ist dann die Gewichtsverteilung auf der Länge der Innenkante deines Fußes?

Wo initiierst du diese Bewegung? Im Fußgelenk? Im Hüftgelenk? Oder nimmst du das ganze Bein?

Wo überall spürst du ein Echo dieser Bewegung? Verlagert sich das Gewicht auf den Sitzhöcker? Entlastet die Bewegung den rechten Sitzhöcker und es kommt mehr Gewicht auf den linken Sitzhöcker? Spürst du ein Echo in der Wirbelsäule?

Wenn du ganz fein und klein arbeitest, hast du die Chance noch mehr zu spüren! Vielleicht sogar in der Schulter. Kannst du die Schulter weich machen oder weich lassen, damit ein Echo des Anhebens der Fußaußenkante bis in die Schulter zu spüren ist. Welche Schulter ist es, in der du das Echo spürst?

Lasse alle Anspannung die du im Gesicht , Mund und Zunge hast entweichen. Atmest du ruhig und gelassen?

Spiele mit der Bewegung noch ein wenig und lasse es dann sein. Mache dann eine Pause. Hat sich der Kontakt der Fußsohle mit dem Boden geändert?

Nun hebe die Innenkante der rechten Fußsohle an, halte sie kurz in der Höhe und bringe sie dann wieder zurück. Mache das ein paar Mal. Wie fühlt sich das an? Ist das eine weiche Bewegung im Fußgelenk? Ist der Abstand der Innenkante des Fußes vom Boden, wenn die Innenkante in die Höhe gehoben ist, auf der ganzen Länge der Innenkante gleich? Ist die Gewichtsverteilung auf der Außenkante des Fußes überall gleich?

Während du die Außenkante des Fußes hebst, ändert sich dann der Abstand vom Knöchel auf der Innenseite des Fußes zur innenliegenden Seite der Ferse? Vergleiche die Entfernung vom Knöchel auf der Innenseite des Fußes zur innenliegenden Seite der Ferse mit der Entfernung vom Knöchel auf der Außenseite des Fußes zur außen liegenden Seite der Ferse?

Wo initiierst du diese Bewegung? Nur im Fußgelenk? Oder nur im Hüftgelenk?

Wo überall spürst du ein Echo dieser Bewegung? Verlagert sich das Gewicht auf den Sitzhöcker? Entlastet die Bewegung den rechten oder den linken Sitzhöcker? In welcher Schulter kannst du ein Echo dieser Bewegung spüren? Arbeite ganz weich und ohne Anstrengung. Spiele mit der Bewegung.

Ziel der Bewegung ist etwas herauszufinden über die Verbindung Fuß, Hüftgelenk und Schulter. Kannst ausreichend langsam, klein und weich arbeiten, so dass du etwas lernst.

Hüftgelenke

31. Oktober 2009 Wolfgg Keine Kommentare

Wie es dir sicher schon aufgefallen ist, ist ein Anliegen dieses Feldenkrais Blogs dich zum Experimentieren mit Bewegung oder dem Erforschen von Bewegungsabläufen anzuregen. Ich gehe davon aus, dass du gerade auf einem Stuhl sitzt. Idealerweise hat er, wenn überhaupt, eine harte Polsterung.

Diesmal sitzt du nicht an der Vorderkante, sondern besser ganz in der Mitte der Stuhlfläche.

Nimm nun deinen rechten Fuß unter deinen linken Oberschenkel und den linken Fuß auf den rechten Unterschenkel. Bringe bitte deine Hände mit den Handrücken auf das Kreuzbein. Das Kreuzbein ist der Teil des Beckens, aus dem deine Wirbelsäule hervorgeht. Achte auf deine Schultern. Kannst du sie ganz weich machen ?

Ziehe nun eine Linie von deinem Kreuzbein bis zu deinem Kopf. Stelle dir vor diese Linie ist ein gerader und elastischer Halm, der sich im Winde wiegt.

Jetzt kommt ein Luftzug von hinten und der Halm wiegt sich nach vorne. Wiege deinen Oberkörper auf diese Art und Weise. Einmal bläst der Wind von hinten und der Halm wiegt sich nach vorne, dann lässt der Wind wieder nach und der Oberkörper wiegt sich wieder zurück in seine Ausgangsposition. Lasse deine Hände am Kreuzbein und spiele mit der Bewegung. Variiere mit den Himmelsrichtungen, aus der der Wind kommt, genauso wie mit der Windstärke.

Kannst du die Gewichtsverlagerungen der Sitzhöcker wahrnehmen?

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