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Artikel Tagged ‘Rücken’

Der Rücken bewegt den Kopf, #2

15. August 2009 admin Keine Kommentare

Die Bewegung, die du jetzt lernen wirst, kann dir dabei helfen einen weichen Nacken zu bekommen.

Setze dich auf einen Stuhl mit wenig Polsterung. Beide Füße stehen auf dem Boden. Spüre, wie du heute sitzt? Deine Sitzhöcker, kannst du sie spüren?

Lege deine Hände so auf deine Stirn, dass die Finger zur Kopfoberseite zeigen. Die Ellenbogen zeigen jetzt nach vorne unten. Hebe nun die Ellenbogen langsam nach oben in Richtung Zimmerdecke an, dann halte kurz und komme wieder zurück. Der untere Rücken wölbt sich dabei nach innen. Mache diese Bewegung ein paarmal. Halte Vor jeder Wiederholung kurz an und beginne die Bewegung ganz neu.

Feldenkrais ist, wenn du dir gewahr wirst was du bei dieser Bewegung tust. Dazu stelle ich jetzt ein Paar Fragen, die du für dich beantworten kannst.

Verändert sich der Druck auf deine Sitzhöcker und auf deine Fußsohlen? Gibt es eine Bewegung, sei sie noch so klein, in deinen Fußgelenken und den Knien? Bewegt sich dein Becken? Atmest du einoder aus wenn du die Ellenbogen in Richtung Zimmerdecke bringst? Urteile nicht, sondern untersuche nur! Fahre fort mit der Bewegung und erforsche, wie du sie jedesmal weicher und angenehmer machen kannst.

Die Stellung deines Kopfes in Verhältnis zu deinem Rumpf ändert sich bei dieser Bewegung nicht. Das entlastet deinen Nacken.

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Der Rücken bewegt den Kopf, #1

8. August 2009 admin 1 Kommentar

Hallo,
heute kannst du etwas über deinen oberen Rücken entdecken.

Setz dich auf einen Stuhl und nimm deine Füße in einen bequemen Abstand. Spürst du die Sitzhöcker, auf denen du sitzt?

Lasse deine Schultern hängen und spüre wie sich das anfühlt. Dann verschränke deine Finger und lege sie oben auf deinen Kopf, die Ellenbogen sind dabei geöffnet. Lasse die Schultern weiterhin locker und ohne Spannung.

Beuge deine oberen Rücken nach links und komme wieder zur Mitte zurück. Achte darauf, dass die Bewegung nach der Seite in einer geraden Linie verläuft. Kannst du das so machen, dass sich die ganze Wirbelsäule daran beteiligt?

Mache dies ein paarmal, ganz langsam und mit Genuß. Der Kopf bewegt sich nicht in Relation zum Oberkörper.

Mache eine Pause und wechsle dann die Seite. Beuge dich also nach rechts und komme wieder zur Mitte zurück. Ein paarmal. Genieße die Bewegung und spüre wie der Oberkörper deinen Kopf bewegt.

Zum Schluss nun, bewege dich von rechts nach links. Denke daran, die Bewegung hat einen Anfang und ein Ende. Das heißt, am Ende stoppt die Bewegung kurz und beginnt dann von neuem.

Wann erfolgt die Gewichtsverlagerung vom rechten zum linken Sitzhöcker und umgedreht?

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Den unteren Rücken kennen lernen

1. August 2009 admin 1 Kommentar

Hallo und Willkommen bei der ersten Feldenkrais Lektion.

Setze dich auf die Vorderkante eines Stuhles mit wenig Polsterung und sorge dafür, dass du jetzt mindestens eine halbe Stunde ungestört bist.

Lege deine Hände in deinen Schoß und nimm einmal wahr, wie du sitzt. Sind deine Fußsohlen auf dem Boden? Welcher Fuß hat mehr Gewicht auf dem Boden? Spürst du die Knochen auf denen du sitzt? Das sind deine Sitzhöcker. Beuge deinen Oberkörper leicht nach vorn und wieder zurück. Mache das ein paarmal, bis du die beiden Knochen auf denen du sitzt deutlich wahrnehmen kannst. Ist das Gewicht zwischen dem rechten und dem linken Sitzhöcker gleich verteilt? Wie groß ist der Abstand zwischen deinen Knien und wie groß ist der Abstand zwischen deinen Füßen?

Lasse die Schultern sinken, bis jegliche Spannung entwichen ist.

Bewege deinen Oberkörper nach vorn und wieder zurück. Nimm wahr, wie das geht und versuche die Qualität des Schaukelns in deinem kinästhetischen Gedächtnis festzuhalten.

Bringe nun deinen Handrücken in Gürtelhöhe auf den Rücken. Erfühle mit dem Handrücken den Bereich des unteren Rückens. Spüre, welcher Winkel bildet dein Becken mit der Wirbelsäule? Dann fühle die Beschaffenheit des Gewebes in der Taille, im Kreuzbein, im unteren Rücken und auf beiden Seiten der Wirbelsäule?

Lasse deine Hand mit dem Handrücken auf Gürtelhöhe. Beuge dich mit dem Oberkörper nach vorn und fühle was im unteren Rücken passiert. Beugt sich der Rücken nach außen? Halte an und warte einen Augenblick, dann begib dich auf den Rückweg. Die Bewegung hat einen Anfang und ein Ende. Mache das ein paarmal, ganz langsam. Nimm dir gut zehn Sekunden Zeit für eine Wegstrecke. Hat das Beugen ein Einfluß auf deinen Atem? Kannst du den Mund leicht geöffnet lassen?

Wenn du nicht spüren kannst was dein unterer Rücken macht, dann mach die Bewegung kleiner, feiner und langsamer.

Mache ein paar Sekunden Pause und ruhe dich im Sitzen aus.

Jetzt bringe den Handrücken wieder zum unteren Rücken, nur etwas höher als zuvor.

Wiederhole die Bewegung von vorher. Wie fühlt sich der Rücken an dieser Stelle an. Besteht ein Unterschied?

Jetzt bringe deinen Handrücken rechts von der Wirbelsäule und fahre fort die Auswirkungen des Beugens zu spüren und erforschen.

Dann wechsle die Seite und fahre fort. Je kleiner, feiner und langsamer du arbeitest, desto mehr wirst du entdecken und spüren können.

Lenke nun zusätzlich deine Aufmerksamkeit auf deine Sitzhöcker. Ändert sich etwas an der Gewichtsverteilung? Und nun nimm noch die Fußsohlen hinzu. Hat das Beugen des Oberkörpers Auswirkung auf den Druck der Fußsohlen auf den Boden. Gibt es eine Bewegung in den Knien und den Fußgelenken?

Höre auf und mache eine Pause im Sitzen.

Nun schaukle deinen Oberkörper nach vorn und wieder zurück. Gibt es einen Unterschied zum Beginn der Lektion? Hat sich die Qualität geändert? Fühlt es sich leichter an?

Du kannst die Lektion im Stehen wiederholen oder auch auf der Seite liegend.

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